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5 Übungen für den Alltag
„Liebe dich selbst“ — das klingt so einfach. Und doch ist es für viele von uns die größte Herausforderung. Wir kümmern uns um andere, funktionieren im Alltag, erfüllen Erwartungen. Aber wenn es darum geht, uns selbst dieselbe Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken, spüren wir Widerstand.
In meiner Arbeit als Coach erlebe ich täglich: Viele Frauen tragen einen inneren Kritiker mit sich, der strenger ist als jeder äußere Richter. „Du bist nicht gut genug.“ „Du hättest das anders machen sollen.“ „Du verdienst das nicht.“
Selbstliebe lernen bedeutet, diese innere Stimme sanft zu korrigieren. Nicht durch Selbstoptimierung, nicht durch Affirmationen, die sich falsch anfühlen. Sondern durch kleine, tägliche Gesten der Zuwendung — an dich selbst.
Stelle dich morgens vor den Spiegel. Schau dir in die Augen. Und sage dir — laut, klar und liebevoll: „Ich sehe dich. Ich schätze dich. Ich bin dankbar, dass es dich gibt.“
Das fühlt sich am Anfang vielleicht seltsam an. Vielleicht kommen Tränen. Das ist gut. Es bedeutet, dass etwas in dir berührt wird, das lange warten musste.
Wann immer du dich gestresst, überfordert oder kritisch mit dir fühlst: Lege eine Hand auf dein Herz. Spüre den Herzschlag. Atme dreimal tief. Und sage dir: „Ich bin genug, so wie ich bin.“
Diese einfache Berührung aktiviert deinen Parasympathikus — den Teil deines Nervensystems, der für Ruhe und Heilung zuständig ist. Dein Körper erhält das Signal: „Ich bin sicher. Ich bin geborgen.“
Halte dreimal am Tag inne — morgens, mittags, abends — und frage dich ehrlich: „Was brauche ich gerade?“ Nicht was du tun solltest. Nicht was andere von dir erwarten. Sondern was du wirklich brauchst.
Vielleicht ist es Ruhe. Vielleicht Bewegung. Vielleicht ein Gespräch. Vielleicht Stille. Was immer es ist — versuche, es dir zu geben. Das ist Selbstliebe in Aktion.
Sage heute bewusst ein Nein. Nicht böse, nicht aggressiv — liebevoll und klar. „Nein, das passt heute nicht für mich.“ „Nein, ich brauche heute Zeit für mich.“
Jedes Nein zu etwas, das dir nicht guttut, ist ein Ja zu dir selbst. Grenzen setzen ist kein Egoismus — es ist ein Akt der Selbstliebe und Selbstachtung.
Setze dich hin und schreibe dir einen Brief. Beginne mit „Liebe [dein Name]...“ und schreibe alles auf, wofür du dir dankbar bist. Deine Stärke. Deinen Humor. Deine Empathie. Die Art, wie du für andere da bist. Dein Durchhaltevermögen.
Dieser Brief ist dein Schatz. Bewahre ihn auf und lies ihn, wann immer die innere Kritikerin wieder laut wird.
Selbstliebe ist keine Belohnung, die du dir erst verdienen musst. Sie ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut: gesunde Beziehungen, innere Ruhe, die Fähigkeit zu vergeben, die Kraft, Grenzen zu setzen.
Wenn du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, lade ich dich ein, meinen 21-Tage Vergebungskurs zu entdecken. Denn Vergebung und Selbstliebe gehen Hand in Hand — wer sich selbst vergibt, öffnet das Tor zur Selbstliebe.
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